- שלו šelo von ihm
- chez lui bei ihm
Ähnliche Einträge
- gosse Kind (Slang) vermutlich von älterem gonze "Junge (Slang)", von Italienisch gonzo "Einfaltspinsel, Trottel"
- gosse Junge unbekannter Herkunft, möglicherweise von französisch garçon "Junge", norwegisch gut "Kerl, Typ" (mit Suffix -se), von goþer son "guter Sohn" oder norwegisch gosse "Eber"
Eine Entlehnung aus dem Französischen wäre naheliegend, allerdings ist das schwedische Wort bereits zwei Jahrhunderte früher im 16. Jahrhundert belegt.
· K. M.
- כִּי kī dass, denn, weil gemeinsemitische Partikel, vgl. akkad. kī(ma) "wie, dass", ugarit. k
- कि ki dass aus pers. که (ke), letztlich zum uidg. Interrogativ-/Relativstamm *kʷo-
Beide sind Konjunktionen, die einen Nebensatz einleiten, und klingen praktisch gleich — die Ähnlichkeit reicht also über den Klang hinaus bis in die Funktion. Verwandt sind sie trotzdem nicht: das hebräische kī ist semitisch, das hindische ki über das Persische ein Erbe von uidg. *kʷo- und damit eher mit lat. quod und dt. was zu verbinden. Nicht zu verwechseln mit hindi की (kī), dem femininen Genitivpostpositions- bzw. Perfektivform.
· K. M.
- catimini heimlich, verstohlen (en catimini)
- كِتْمَان kitmān Verheimlichung, Geheimhaltung
Die Etymologie von catimini ist ungeklärt; eine (umstrittene) Herleitung führt es auf arab. كِتْمَان zurück, eine andere auf griech. katamēnia.
· K. M.
- ki wer?
- qui /ki/ wer?
- Lyle Campbell, Historical Linguistics: An Introduction, 3rd edition, p. 350
Im Arabischen und Hebräischen koinzidiert Seemann und Salz in derselben Wurzel. Das Griechische trägt das Wortpaar in einem einzigen Wort. Das Sumerische ma-laḫ fügt sich verblüffend genau ein.