Scheinkognat

Stammbaum

Die komparative Methode rekonstruiert Sprachfamilien aus systematischen Lautentsprechungen. Das ist mühsam. Dieser Stammbaum beruht stattdessen ausschließlich auf Scheinkognaten: Je öfter zwei Sprachen rein zufällig ähnliche Wörter haben, desto enger sind sie „verwandt“. Die engsten Verwandtschaften des Korpus sind demnach Arabisch–Koptisch (16), Arabisch–Deutsch (16), Arabisch–Englisch (15) — die Indogermanistik möge ihre Handbücher entsprechend korrigieren.

Isländisch (3) Swahili (5) Rumänisch (3) Baskisch (3) Japanisch (11) Georgisch (7) Malaiisch (3) Chinesisch (6) Irisch (4) Tamil (12) Altisländisch (3) Schwedisch (4) Italienisch (8) Thai (3) Tangut (3) Tocharisch B (3) Tocharisch A (4) Russisch (11) Armenisch (10) Mongolisch (4) Französisch (12) Ungarisch (6) Persisch (9) Sumerisch (6) Hindi (22) Urdu (3) Grönländisch (26) Ägyptisch (12) Sanskrit (22) Türkisch (40) Latein (25) Hebräisch (26) Altgriechisch (49) Englisch (81) Deutsch (73) Arabisch (110) Koptisch (60) Litauisch (9) Syrisch (11) Tschechisch (3) Polnisch (6) Kurdisch (6) Spanisch (6)

Methodik, falls jemand fragt: berücksichtigt sind die 43 Sprachen mit mindestens 3 Einträgen. Distanz zweier Sprachen ist 1 − Paarungen/Maximum (das Maximum liegt bei 16 gemeinsamen Einträgen), geclustert wird agglomerativ mit average linkage. Je weiter links zwei Äste zusammenlaufen, desto zufälliger die Verwandtschaft — also genau wie bei echten Stammbäumen, nur ehrlicher. Alles wird beim Build aus den aktuellen Einträgen berechnet.