Stammbaum
Die komparative Methode rekonstruiert Sprachfamilien aus systematischen Lautentsprechungen. Das ist mühsam. Dieser Stammbaum beruht stattdessen ausschließlich auf Scheinkognaten: Je öfter zwei Sprachen rein zufällig ähnliche Wörter haben, desto enger sind sie „verwandt“. Die engsten Verwandtschaften des Korpus sind demnach Arabisch–Koptisch (16), Arabisch–Deutsch (16), Arabisch–Englisch (15) — die Indogermanistik möge ihre Handbücher entsprechend korrigieren.
Methodik, falls jemand fragt: berücksichtigt sind die 43 Sprachen mit mindestens 3 Einträgen. Distanz zweier Sprachen ist 1 − Paarungen/Maximum (das Maximum liegt bei 16 gemeinsamen Einträgen), geclustert wird agglomerativ mit average linkage. Je weiter links zwei Äste zusammenlaufen, desto zufälliger die Verwandtschaft — also genau wie bei echten Stammbäumen, nur ehrlicher. Alles wird beim Build aus den aktuellen Einträgen berechnet.