Scheinkognat

Sprache

Hebräisch

27 Einträge · ISO 639-3: heb · RTL · Glottolog: hebr1245

  • כִּי dass, denn, weil gemeinsemitische Partikel, vgl. akkad. kī(ma) "wie, dass", ugarit. k
  • कि ki dass aus pers. که (ke), letztlich zum uidg. Interrogativ-/Relativstamm *kʷo-

Beide sind Konjunktionen, die einen Nebensatz einleiten, und klingen praktisch gleich — die Ähnlichkeit reicht also über den Klang hinaus bis in die Funktion. Verwandt sind sie trotzdem nicht: das hebräische kī ist semitisch, das hindische ki über das Persische ein Erbe von uidg. *kʷo- und damit eher mit lat. quod und dt. was zu verbinden. Nicht zu verwechseln mit hindi की (kī), dem femininen Genitivpostpositions- bzw. Perfektivform.

Achtung — möglicherweise kein reiner Zufall: das Zahlwort ‚sechs‘ (semit. šidṯ-/šešš- gegen idg. sweḱs) gilt als mögliches altes Wanderwort zwischen indogermanischen und semitischen Sprachen.

Im Arabischen und Hebräischen koinzidiert Seemann und Salz in derselben Wurzel. Das Griechische trägt das Wortpaar in einem einzigen Wort. Das Sumerische ma-laḫ fügt sich verblüffend genau ein.

Im Arabischen und Hebräischen koinzidiert Seemann und Salz in derselben Wurzel. Das Griechische trägt das Wortpaar in einem einzigen Wort. Das Sumerische ma-laḫ fügt sich verblüffend genau ein.

  • עֹולֵלֹות ʿōlēlōt Nachlese (von Weintrauben und Oliven)
  • ⲉⲗⲟⲟⲗⲉ eloole Weintraube